Promotion

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Inhaltsverzeichnis

Gute Promotion fängt mit einem Masterplan an

Als Veranstalter sind bei den Gästen zwei Punkte zu klären: Zum einen, wen man gerne auf der Veranstaltung hätte und zum anderen wieviele Gäste sollen kommen? In Abhängigkeit dieser beiden Fragen kann man die richtigen Promotionskanäle bestimmen.


Natürlich möchte jeder Veranstalter das "IT" Event des Abends sein, mit tausend Leuten und langer Schlange vor der Tür - und das am besten nur mit Mund-zu-Mund Propaganda erreichen("ich hab' gehört heute abend muss man da hingehen"). Leider funktioniert das (fast) nie. Bei den Veranstaltern, bei denen so etwas zu klappen scheint, ist dies eben nur der Schein - in Wahrheit liegen meist ausgeklügelte und komplexe Vermarktungskonzepte dahinter.


Promotion ist Fleissarbeit und je mehr oder je ausgewähltere Gäste man möchte, umso ausgiebiger sollte man sich mit diesem Thema auseinandersetzen.


Sinnvoll ist, sich am Anfang einen "Masterplan" zurecht zu legen: Welche Instrumente möchte ich nutzen und wann muss ich die angehen? Beispielsweise haben Erwähnungen in Printanzeigen einen relativ langen Vorlauf, eine mündliche Partyankündigung für eine Veranstaltung in zwei Monaten hat aber jeder nach einer Woche wieder vergessen.

Verschiedene Promotionkanäle

Mund-zu-Mund

Per-se ist Mund-zu-Mund ein guter Kanal: er ist billig, und man kann gut steuern, wen man anspricht und somit auch wer Gast werden soll. Allerdings ist dieser Kanal meistens nicht beliebig skalierbar, d.h. es ist nur ein begrenzter Bekanntenkreis vorhanden, den man ansprechen kann.


Flyer

Der Klassiker für jede Party. Ein guter Flyer macht oft den Unterschied. Allerdings muß der Flyer auch zur Party passen: Eine high-end Party sollte also auch mit einem sehr ästhetischen Flyer beworben werden, während eine einfache Studentenparty mit einem solchen Flyer ganz schlecht zu verkaufen wäre.

Als Auflage für den Flyer kann man grob ca. 20 mal die gewünschte Gästezahl kalkulieren (bei 500 Gästen also ca. 10.000 Flyer).

Eine interessante theoretische Abhandlung über "Flyer" findet sich hier.

Infos rund um den Druck:

  • Für farbige Flyer sollte dem Drucker im Optimalfall eine Photoshopdatei im CMYK-Farbformat mit 300dpi oder Indesign-Datei übergeben werden.
  • Papierstärken sind nicht mit der Dicke oder Haptik von Papier für Laserdrucker zu vergleichen: während sich 100 g/m2 Papier für den Laserdrucker solide anfühlt, ist 100g/m2 Druckpapier dünn und labberig. Flyer werden typischerweise mit mindestens 250 g/m2 Papier gedruckt.
  • 4/4 Farbig bedeutet: Vorder- und Rückseite sind farbig (im CMYK Format)
  • A5 Flyer kosten bei 10.000 Stück Auflage ca. € 100 (4/4 Farbig) bei 250 g/m2 Papier

Printmedien

In Printmedien, vor allem im Veranstaltungsteil der lokalen Zeitung oder Szenezeitschrift (z.B. Prinz) zu stehen, ist Pflicht für jede öffentliche Veranstaltung. Zumal die Nennung im redaktionellen Teil kostenlos ist. Zusätzlich werden einige große Veranstaltungen mit Annoncen flankiert- dies ist allerdings entweder sehr teuer oder setzt eine Kooperation mit dem Printmedium vorraus.

Grundsätzlich ist es ratsam, einen möglichst guten Draht zu relevanten Redaktionen in der Umgebung aufzubauen - positive Vor- und Nachberichterstattungen sind gute Möglichkeiten, eine bestimmte Partyreihe/Location zu pushen.

Online

Redaktionelle Erwähnung

Ähnlich wie bei Printmedien: man meldet die Veranstaltung an das entsprechende Portal (z.B. Nachtagenten) und wird dann dort in einer Veranstaltungsübersicht gelistet. Darüber hinaus bieten solche Portale meist hinterher Fotoreportagen der Veranstaltung. Das ist ein Weg mehr, auf eine regelmäßige Veranstaltung aufmerksam zu machen.

Kommunikationstools

Mund-zu-Mund Propaganda im Internetzeitalter ist die Email. Größter Vorteil des Mediums: Empfänger leiten die Mail mühelos an Freunde und Bekannte weiter. Ganz umsonst arbeitet so die Email-Propaganda für den Party-Veranstalter. Invyte.de bietet hier einige Tools, welche die Promotion für den Veranstalter erleichtern. Zwei Funktionen sind hier besonders wichtig: "öffentlicher Link" und "Gäste dürfen Gäste hinzufügen".

Öffentlicher Link erstellt einen Link, den man einfach in eine Email integrieren kann - so kann die Mail weitergeleitet werden und jeder Empfänger kann sich in die Gästeliste eintragen.

"Gäste dürfen Gäste hinzufügen" ermöglicht es geladenen Gästen, auf der Einladungsseite bei Invyte.de weitere Gäste einzuladen. Dabei tritt der einladene Gast als Einlader auf - schon ist die Veranstaltung eine Empfehlung! Trotzdem behält der Veranstalter den Überblick: Im Kontrollzentrum (Button auf der Einladungsseite) kann er sehen, welcher Gast von wem eingeladen wurde. Die Top-Multiplikatoren kann man ja mit Freikarten oder Freidrinks berücksichtigen - bei der nächsten Party geben die dann noch mehr Gas.


Radio

Bei Radio muß man differenzieren: in wie weit ist der Radiosender gewillt, Parties oder Veranstaltungen redaktionell (kostenlos) zu erwähnen? Ist die Party so besonders, dass sie sich von anderen Parties abhebt und für die Hörer interessant wäre, wenn sie angekündigt wird? Oder ist der Sender so beliebt (gilt für die meisten großen Metropolradiosender), dass sie die Erwähnung von Veranstaltungen auch für Geld verkaufen können?


Je nach Budget und geplanter Gästemenge kann Radiowerbung im Medien-Mix Sinn machen. Aber für die meisten Veranstaltungen lohnt es sich nicht.


  • In Hamburg gelten für verkaufte Werbeschaltungen Preise von 250 Euro für eine(!) einfache Schaltung von ca. 10 Sekunden und über 2.300 Euro für ein Paket mit mehreren Schaltungen und einem Live-vor-Ort Bericht.

Erfahrungen von Veranstaltern

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Links

Flyer

  • Flyersammler.de, Website mit vielen verschienden Flyern: gute Inspirationsquelle


Printmedien

Überregional

  • Prinz, große deutsche Szenezeitschrift mit vielen Regionalausgaben


Hamburg


Baden-Württemberg



Online

  • Invyte.de, Veranstaltungsplattform mit viele praktischen Funktionen
  • Nachtagenten.de, Online Veranstaltungsberichte
  • Prinz.de, Online und Print Veranstaltungsberichte